<!DOCTYPE Linuxdoc system>
<!-- 
Wacom Tablett HOWTO, (C) 1999,2000 by <SR>
------------------------------------

History:
1.0.1 28.10.99: First draft
1.0.2 30.10.99: Keys section written, gimp section: keys written
1.0.3 01.11.99: wacom to Wacom, than to then, gpm section: modified "V1.18.1"
                supports graphire
                added "Getting max values" /
1.0.4 03.11.99: removed typos, checked tex generation
1.0.5 21.11.99: WacomErasor to WacomEraser, Mini-XF86Config: first two lines
                swapped. gpm: mouse type description fixed, added asterix
                explaination
1.0.6 28.03.00: Problems Section written, gpm and graphire sections updated
                 Copyright changed to gpl
1.0.7 29.12.00: New xFree 3.x Options MaxXYZ, ResolutionXYZ, USB link; XFree 4.x

 -->
<ARTICLE>
<TITLE>
	Wacom Tablett HOWTO
</TITLE>
<AUTHOR>
Stefan Runkel 
<TT>
	&lt;runkel (at) runkel-it.de&gt;
</TT>
</AUTHOR>
<DATE>
Version 1.0.7 vom 29. Dez 2000
</DATE>
<ABSTRACT>
Installation von (nicht nur) Wacom Grafiktabletts unter Linux und / oder xfree86
</ABSTRACT>
<TOC>
<SECT>
Copyright
<P>
Copyright (c) 1999,2000 by Stefan Runkel 
runkel (at) runkel-it.de
<P>
Dieses Dokument beschreibt die Installation von Wacom Tabletts unter Linux.
<NEWLINE>
Es darf wahlweise unter der GNU Public Licence Version 2 (oder h&ouml;her) oder unter den Standard LDP  Bestimmungen verbreitet werden. Diese Lizenzen sollten dort erh&auml;ltlich sein, wo Sie dieses Dokument erhalten haben. Bitte beachten Sie, da&szlig;, da die LDP-Bestimmungen jede Ver&auml;nderung des Dokumentes (ausgenommen &Uuml;bersetzungen) verbieten, modifizierte Versionen als unter der GPL stehend angesehen werden k&ouml;nnen.

<SECT>
Einf&uuml;hrung
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765693">

Grafik Tabletts sind mittlerweile sehr preiswert erh&auml;ltlich und k&ouml;nnen die Bildbearbeitung sehr stark erleichtern.
&Uuml;ber die Leistungen einer Maus hinausgehend sind Grafiktabletts:

<ITEMIZE>
<ITEM>
drucksensitiv und neigungssensitiv
<ITEM>
extrem hochaufl&ouml;send
<ITEM>
in der Lage zwischen den Pixeln zu positionieren
<ITEM>
Eingabeger&auml;te mit dem Aussehen und der Handhabung von normalen Bleistiften mit Radiergummi.
</ITEMIZE>

Dieses Dokument beschreibt haupts&auml;chlich die Produkte von Wacom, weil ich selbst 3 unterschiedliche Produkte
dieses Herstellers besitze, und weil Wacom Produkte auf dem europ&auml;ischen Markt sehr leicht verf&uuml;gbar sind. 
<P>
Trotzdem sollte es nicht schwerfallen, die gezeigten Konzepte auf Produkte anderer Hersteller zu &uuml;bertragen.

<P>
Ich habe dieses Dokument geschrieben, weil ich kein Dokument  im Internet finden konnte, welches die Thematik vollst&auml;ndig beschreibt. Also habe ich mir viele kleine Informationen von verschiedenen Leuten im Netz besorgt und sie zu diesem HOWTO zusammengesetzt. Aufgrund der Leserfragen mu&szlig; ich einsehen, da&szlig; auch dieses HOWTO nicht  vollst&auml;ndig ist und es auch niemals sein wird. Aufgrund derselben Leserfragen kann ich jedoch auch sagen, da&szlig; dieses HOWTO bereits vielen Leuten den Einstieg erleichtert hat. Mit jeder neuen Frage w&auml;chst dieses HOWTO.
<P>
<SECT1>
Neue Versionen dieses Dokumentes 
<P>
 
<LABEL id= "_Toc465765694" >
Die letzen Versionen des englischen Originals sowie der deutschen &Uuml;bersetzung sind verf&uuml;gbar unter:
<HTMLURL url="http://www.runkel-it.de/linux.htm" name="http://www.runkel-it.de/linux.htm">.

<SECT1>

Anmerkungen und Korrekturen
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765695"  >
Kommentare, Korrekturen und Erweiterungen sind ausdr&uuml;cklich willkommen. Ich bin zu erreichen unter:
<P>
runkel (at) runkel-it.de
<SECT1>
Danksagung
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765696"  >
Ich danke allen  in der 
<REF id="_Toc465765731" name="Weitere Informationen / benutzte Dokumente">
Sektion aufgef&uuml;hrten Autoren, genauso wie jedem, der meine Fragen per Email beantwortet hat.
Dieses HOWTO besteht nicht zuletzt aus deren Arbeit.

<SECT>
Voraussetzungen
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765697">
In diesem Kapitel wird beschrieben, was ben&ouml;tigt wird, um ein Tablett in Betrieb zu nehmen.
<SECT1>
Welche Hardware wird unterst&uuml;tzt
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765698">
Zun&auml;chst einmal brauchen wir nat&uuml;rlich ein Tablett.
Folgende Wacom Tabletts werden unterst&uuml;tzt:
<P>

<ITEMIZE>
<ITEM>
ArtZ II Serie (in Europa bekannt als UltraPad Serie -
der selbe Name UltraPad wurde auch f&uuml;r fr&uuml;here Tabletts benutzt, die nur teilweise funktionieren.
<ITEM>
ArtPad II
<ITEM>
PL300 (kombiniertes LCD-Display und Tablett)
<ITEM>
Pen Partner
<ITEM>
Graphire alias FAVO (Maus und Stift, f&uuml;r volle Unterst&uuml;tzung mu&szlig; mindestens der Treiber alpha 16 von <HTMLURL url="http://www.lepied.com/xfree86/" name="http://www.lepied.com/xfree86/"> bezogen werden)
<ITEM>
Intuos Serie (funktioniert bei manchen Distributionen nur teilweise, aktualisierte alpha Treiber gibt es unter
<LABEL id="_driverlepied">
Frederic Lepied's Seite:
<HTMLURL url="http://www.lepied.com/xfree86/" name="http://www.lepied.com/xfree86/">)
</ITEMIZE>
<P>

Die &auml;lteren SD und HD Modelle werden vom Standard XFree86 Treiber nicht unterst&uuml;tzt. Es gibt aber unter
<HTMLURL url="http://hwr.nici.kun.nl/pen-computing/pen-computing-formats.html" name="http://hwr.nici.kun.nl/pen-computing/pen-computing-formats.html">
einen Treiber der diese Ger&auml;te sowie ein Paar OEM Produkte mit eingebautem Display wie IBM Thinkpad 360 PE und Toshiba T200 nutzbar macht.

<SECT1>
Welche Software wird ben&ouml;tigt
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765699" >
<ITEMIZE>
<ITEM>
<LABEL id="_gpm">
Wird Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Linux Konsole gew&uuml;nscht, so besorge man sich die letzte Version von gpm von
<HTMLURL url="ftp://ftp.prosa.it/pub/gpm" name="ftp://ftp.prosa.it/pub/gpm">
oder von
<HTMLURL url="ftp://animal.unipv.it/pub/gpm"  name="ftp://animal.unipv.it/pub/gpm">
(mirror)
<P>

<ITEM>
<LABEL id="_xfree">
F&uuml;r die Verwendung mit XFree86 mu&szlig; mindestens Version 3.3.3.1 verwendet werden. Die letzte Version gibt es
unter <HTMLURL url="http://www.xfree.org/"  name="http://www.xfree.org">
</ITEMIZE>

<SECT1>
Welche Software wird unterst&uuml;tzt
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765700"  >
<ITEMIZE>
<ITEM>
F&uuml;r die Linux Konsole ist das einzige mir bekannte Programm gpm.
<P>
<ITEM>
F&uuml;r XFree lautet das Schl&uuml;sselwort XInput. Diese Spezifikation mu&szlig; von Ger&auml;tetreibern unterst&uuml;tzt werden, die erweiterte Informationen zur Verf&uuml;gung stellen wollen.
Auf der anderen Seite mu&szlig; XInput von Programmen verwendet werden, die alternative Zeigeger&auml;te verwenden wollen.
</ITEMIZE>
<P>Es gibt eine gro&szlig;e Anzahl von Programmen, welche die gtk Library verwenden. Das gtk hat XInput Support 
und es ist sehr einfach, diese Funktionalit&auml;t in eigene Programme zu integrieren.
<NEWLINE>
Zumindest die folgenden Applikationen unterst&uuml;tzen XInput:
<P>

<ITEMIZE>
<ITEM>
Das Gimp - ein leistungsstarkes Bildbearbeitungsprogramm im Stil von Photoshop. Die instabile 
1.1.x Entwickler-Version beinhaltet XInput Support serienm&auml;&szlig;ig. 
Wir erwarten die n&auml;chste stabile Version 1.2.x kurzfristig.
 
<LABEL id="_gimp">
Besorgen Sie sich Gimp von
<HTMLURL url="http://www.gimp.org/"  name="http://www.gimp.org">
, es lohnt sich !
Ich bin sicher, die meisten Leser wissen das und es war der Grund daf&uuml;r, da&szlig; sie sich ein Tablett angeschafft haben.

<P>
<ITEM>
gsumi - Ein einfaches Schwarz/Wei&szlig; Malprogram. Es unterst&uuml;tzt druck- und neigungssensitives Zeichnen / L&ouml;schen. 
Herunterladen kann man es von der gsumi Homepage:
<HTMLURL url="http://www.gtk.org/~otaylor/gsumi/"   name="http://www.gtk.org/~otaylor/gsumi/">

<P>
<ITEM>
xink (von Ralph Levien) - ein anderes rudiment&auml;res Zeichenprogramm f&uuml;r X.
<P>
xink gibt es unter:
<HTMLURL url="ftp://kiwi.cs.berkeley.edu/pub/raph/xink.tar.gz"   name="ftp://kiwi.cs.berkeley.edu/pub/raph/xink.tar.gz">
<P>
<ITEM>
RasMol - ein Programm zur Visualisierung von molekularen Strukturen. Es unterst&uuml;tzt ein spezielles Auswahlger&auml;t &uuml;ber
 XInput. Weiteres unter
<HTMLURL url="http://www.umass.edu/microbio/rasmol/distrib/rasman.htm"   name="http://www.umass.edu/microbio/rasmol/distrib/rasman.htm">
.

<P>
<ITEM>
xinput (von Frederic Lepied) - ein sehr n&uuml;tzliches Hilfsprogramm zum Konfigurieren und Testen von
XInput Ger&auml;ten.
<LABEL id="_XInput">
xinput ist erh&auml;ltlich unter:
<HTMLURL url="ftp://ftp.x.org/contrib/utilities/xinput-1.2.tar.gz"   name="ftp://ftp.x.org/contrib/utilities/xinput-1.2.tar.gz">

</ITEMIZE>

<SECT>
Verwendung von Tabletts anstelle der Maus f&uuml;r die Linux-Konsole
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765701">

<SECT1>
Tabletts und gpm
<P>
 
<LABEL id="_Toc46576570a"  >
Der 
<REF id="_gpm" name="gpm">
 Daemon unterst&uuml;tzt viele verschiedene Eingabeger&auml;te, darunter auch Tabletts. Eine Liste aller unterst&uuml;tzten Ger&auml;te
erh&auml;lt man durch das Kommando
<TSCREEN><EM>
	gpm -t help
</EM></TSCREEN>.
<P>
Der Wacom Treiber von gpm scheint f&uuml;r die alten Artpad Modelle zu sein, die Dokumentation gibt dar&uuml;ber keine Auskunft. Ich habe es mit den Modellen UltraPad, PenPartner, graphire und intuos versucht, hatte jedoch keinen Erfolg.
Ich habe daher die Wacom - Unterst&uuml;tzung neu geschrieben. Ab Version 1.18.2 ersetzt mein Wacom Treiber den alten. Er arbeitet mit den Produkten penpartner, graphire und Ultrapad.
<P>
Wer ein altes Artpad besitzt und es verwenden m&ouml;chte, benutzt gpm < 1.18.1 und gibt 
<TSCREEN><EM>
	killall gpm ; gpm -t wacom -m /dev/ttyS0
</EM></TSCREEN>
ein und das Tablett sollte funktionieren.<newline>
F&uuml;r graphire verwendet man stattdessen gpm ab Version 1.18.2 und ruft wie folgt auf:<P>
F&uuml;r den relativen (Maus-) Modus:
<TSCREEN><EM>
killall gpm ; gpm -t wacom -o relative -m /dev/ttyS0
</EM></TSCREEN>
F&uuml;r den absoluten (Tablett-) Modus:
<TSCREEN><EM>
killall gpm ; gpm -t wacom -o absolute -m /dev/ttyS0
</EM></TSCREEN>

Nat&uuml;rlich werden nur die Basisfunktionen wie Bewegung und Tasten unterst&uuml;tzt, Druck und Neigung stehen nicht zur Verf&uuml;gung, da sich aus deren Verwendung keine Vorteile f&uuml;r Applikationen im Textmodus ergeben.
Die Makrotasten des Ultrapad und das Scrollrad der graphire-Maus werden nicht unterst&uuml;tzt.

<P>
Werden gpm und XFree86 gemeinsam verwendet, so k&ouml;nnen (m&uuml;ssen aber nicht) Probleme auftreten, 
da eine Schnittstelle normalerweise nur von einem Programm gleichzeitig ge&ouml;ffnet werden kann.
Es gibt 2 L&ouml;sungen f&uuml;r dieses Problem:
<P>

<ITEMIZE>
<ITEM>
Der gpm Repeater Modus. Wenn gpm mit der Option &quot;-R Protokoll&quot;
gestartet wird, gibt es alle eingehenden Daten wieder auf das Ger&auml;t /dev/gpmdata aus. Angenommen, es wird eine PS2-Maus verwendet und der gpm- Aufruf lautet:
<EM>
	gpm -t ps2 -Rmman
</EM>
dann &uuml;bersetzt gpm die eingehenden PS2-Datenpackete in MMan Packete und gibt diese auf /dev/gpmdata aus.
Ungl&uuml;cklicherweise kann gpm zur Zeit nur in einige wenige Protokolle &uuml;bersetzen. Diese Protokolle sind mit einem Stern in der ersten Spalte der Liste gekennzeichnet. Die Liste kann wie oben mit 
<em> gpm -t help </em> 
abgerufen werden.<P>

Wenn die &Uuml;bersetzung &uuml;bersprungen werden und der Datenstrom Zeichen f&uuml;r Zeichen weitergegeben werden soll,
dann ist als Protokoll raw zu verwenden: 
<EM>
	gpm -t ps2 -R raw
</EM>
. XFree kann nun dazu gebracht werden, diese zweite Schnittstelle zu verwenden. Hierzu mu&szlig; die Zeile <EM>
	Device      "/dev/gpmdata"
</EM>
in der Datei XF86Config zur Sektion Pointer oder zur Sektion XInput hinzugef&uuml;gt werden.
<P>
<ITEM>
Wird startx benutzt, so kann dieses Skript so modifiziert werden, da&szlig; es
<EM>
	gpm -k
</EM>
ausf&uuml;hrt, bevor der X-Server gestartet wird. Diese Option beendet einen laufenden gpm-Daemon.
</ITEMIZE>

<SECT>
Tabletts zur Verwendung mit XFree 3 und XFree 4
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765702">
<SECT1>
Ben&ouml;tigte XFree Version
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765703"  >
Es sollte mindestens 
<REF id="_xfree" name="XFree">
 Version 3.3.3.1  verwendet werden, da diese Version &uuml;ber erweiterte XInput Unterst&uuml;tzung verf&uuml;gt.
Ausserdem funktioniert nun die zweite Seitentaste und ein Nebeneffekt, der in fr&uuml;heren Versionen die Maus 
blockieren lies ist nun beseitigt. 
<P>
Falls eine &auml;ltere Version verwendet werden mu&szlig;: XInput sollte ab Version 3.1.2.d verf&uuml;gbar sein. 
<P>

Die XInput Unterst&uuml;tzung f&uuml;r XFree wird in der Datei XF86Config konfiguriert.
Meistens findet man diese Datei in /etc oder in /etc/x11. Ich werde nun zwei sehr kurze Beispielkonfigurationen
zeigen, die erste behandelt XFree 3, die andere ist f&uuml;r XFree 4. Anhand dieser Beispiele werde ich jedes Schl&uuml;sselwort und seine Verwendung erl&auml;utern.

<SECT1>
Beispiel-Konfigurationsauszug f&uuml;r XFree 3
<P>
<LABEL id="_Toc465765705"  >
<TSCREEN>
<VERB>
Section "Module"
# Wacom Ger&auml;tetreiber
Load "xf86Wacom.so"
EndSection

Section "XInput"
# Parameter f&uuml;r Wacom Stift
  SubSection "WacomStylus"    # Typ des Eingabeger&auml;tes
    Port "/dev/ttyS0"         # Serieller Port
    DeviceName "Pen1"         # Name, frei w&auml;hlbar
    Baudrate 9600             # nur f&uuml;r intuos
    Mode Absolute             # Aktiven Tablettbereich auf Bildschirm abbilden
    AlwaysCore                # Siehe Text
    HistorySize 200           # Puffergr&ouml;&szlig;e f&uuml;r Bewegungsereignisse
  EndSubSection

# Parameter f&uuml;r Wacom Radierer
  SubSection "WacomEraser"
    Port "/dev/ttyS0" 
    DeviceName "Eraser1"
    Baudrate 9600
    Mode Absolute
    AlwaysCore   
    HistorySize 200
  EndSubSection

# Parameter f&uuml;r Wacom Cursor (Maus)
  SubSection "WacomCursor"
    Port "/dev/ttyS0"         
    DeviceName "Cursor"       
    Baudrate 9600             
    Mode Absolute             
    AlwaysCore                
    HistorySize 200           
  EndSubSection

EndSection
</VERB>
</TSCREEN>

<SECT1>
Beispiel-Konfigurationsauszug f&uuml;r XFree 4
<P>
<LABEL id="_Toc465765705a"  >
<TSCREEN>
<VERB>
# Deklaration der Eingabeger&auml;te, werden sp&auml;ter definiert
Section "ServerLayout"
        Identifier     "XFree86 Configured"
        Screen      0  "Screen0" 0 0
        InputDevice    "Mouse0"    "CorePointer"
        InputDevice    "Keyboard0" "CoreKeyboard"
        InputDevice    "pen1"      "AlwaysCore"
        InputDevice    "eraser1"   "AlwaysCore"
        InputDevice    "cursor1"   "AlwaysCore"
EndSection

Section "Module"
        Load  "extmod"
        Load  "xie"
        Load  "pex5"
        Load  "glx"
        Load  "dri"
        Load  "GLcore"
        Load  "dbe"
        Load  "record"
        Load  "wacom"       # Wacom Gert&auml;tetreiber
EndSection

# Parameter f&uuml;r Wacom Stift
Section "InputDevice"	
        Identifier   "pen1"	
        Driver       "wacom"
        Option       "Type" "stylus"
        Option       "Device" "/dev/ttyS0"
Endsection
# Parameter f&uuml;r Wacom Radierer
Section "InputDevice"	
        Identifier   "eraser1"	
        Driver       "wacom"
        Option       "Type" "eraser"
        Option       "Device" "/dev/ttyS0"
Endsection
#  Parameter f&uuml;r Wacom cursor (Maus)
Section "InputDevice"	
        Identifier   "cursor1"	
        Driver       "wacom"
        Option       "Type" "cursor"
        Option       "Device" "/dev/ttyS0"
Endsection
</VERB>
</TSCREEN>

<SECT1>
Unterschiede in der Syntax zwischen XFree 3 und XFree 4<p>

<LABEL id="_Toc465765705b"  >
Bitte beachten Sie die unterschiedliche Syntax zwischen XFree 3 und XFree 4: <newline>
In XFree 3 erfolgt die Konfiguration in der Sektion "XInput" mit jeweils einer Untersektion f&uuml;r jedes Ger&auml;t. XFree 3 hat  Schl&uuml;sselw&ouml;rter.<newline>
In XFree 4 erfolgt die Konfiguration in jeweils einer Sektion "InputDevice" f&uuml;r jedes Ger&auml;t. Alle Einstellungen sind  "Options", mit einer Ausnahme: Dem "identifier" Schl&uuml;sselwort. Die Alwayscore Option befindet sich in der Sektion Serverlayout.<p>
Da die Beispiele die Unterschiede gut hervorheben, werden diese Syntaxunterschiede f&uuml;r den Rest des Dokumentes als bekannt vorausgesetzt. 

<SECT1>
Sektion Module
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765706"  >
XFree verwendet f&uuml;r die XInput-Unterst&uuml;tzung Module. Der Wacom-Ger&auml;tetreiber f&uuml;r XFree 3 ist <REF id="_driverlepied" name="xf86Wacom.so">, bei XFree 4 heist die Datei  wacom_drv.o. Die Dateien befinden sich normalerweise in /usr/X11R6/lib/modules/ beziehungsweise in /usr/X11R6/lib/modules/input. Wir m&uuml;ssen in der &quot;Module&quot; Sektion angeben, da&szlig; wir diesen Treiber laden m&ouml;chten (siehe obige Beispiele):<P>
XFree 3: Load &quot;xf86Wacom.so&quot; <newline>
XFree 4: Load &quot;wacom&quot;<p>

Diese Einstellung darf nur einmal in einer XF86Config-Datei vorkommen.

<SECT1>
Device Type (XF3) und Type (XF4)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765707"  >
Ein physikalisches Ger&auml;t kann sein:
<ITEMIZE>
<ITEM>
Die Stiftspitze
<ITEM>
Der Stiftradierer
<ITEM>
Eine Maus, z. B. die Wacom Produkte Lens Cursor, 4d-Mouse, graphire-Mouse
<ITEM>
Der Airbrush
</ITEMIZE>
<P>
Die Modelle penpartner und graphire erkennen lediglich den Typ eines Ger&auml;tes, k&ouml;nnen aber nicht zwischen 
verschiedenen Ger&auml;ten gleichen Typs unterscheiden. Es daher nicht m&ouml;glich, einen auf rot und einen auf blau konfigurierten Stift zu verwenden. Alles, was diese Modelle an Information &uuml;bermitteln, ist: &quot;Stift ist aufgesetzt&quot;, oder &quot;Radierer ist aufgesetzt&quot;, oder &quot;Maus ist aufgesetzt&quot;.
<P>

XInput weist die Ger&auml;te zu Ger&auml;tetypen zu. Diese Ger&auml;tetypen werden in der XF86Config spezifiziert.
Bei XFree 3 ist dies eine Untersektion der Sektion XInput, bei XFree 4 sind es individuelle Sektionen Inputdevice.
<newline>Die Ger&auml;tetypen sind:
<ITEMIZE>
<ITEM>
<TT>
	WacomStylus
</TT>
 Spitze eines Stiftes oder eines Airbrushs
<ITEM>
<TT>
	WacomEraser
</TT>
 Radierer eines Stiftes oder Airbrushs
<ITEM>
<TT>
	WacomCursor
</TT>
 M&auml;use, wie graphire Mouse, Lens Cursor, 4d-Mouse
</ITEMIZE>

Wie die Beispielkonfigurationen zeigen, werden Ger&auml;tetypen in XFree 3 mit dem Schl&uuml;sselwort &quot;Devicetype&quot; und in XFree 4 als Option &quot;Type&quot; spezifiziert.

<SECT1>
DeviceName (XF3) und Identifier (XF4)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765708"  >
Jedem konfigurierten Ger&auml;t mu&szlig; ein Name zugewiesen werden. Dieser Name wird sp&auml;ter vom Programm verwendet,
um mit dem Ger&auml;t zu kommunizieren. Der Name kann frei gew&auml;hlt werden.
Der Einsatz dieses Parameters ist zwingend.
in XFree 3 wird das Schl&uuml;sselwort &quot;Devicename&quot; verwendet, in XFree 4 kommt Identifier &quot;name&quot; zum Einsatz. Bitte beachten Sie, da&szlig; Identifier keine Option sondern ein SChl&uuml;sselwort ist !

<SECT1>
Port (XF3) und Device (XF4)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765709"  >
XInput mu&szlig; wissen, an welcher Schnittstelle ein Tablett zu finden ist. Dies erm&ouml;glicht es, zwei verschiedene 
Tabletts zur selben Zeit zu verwenden, z. B. ein an /dev/ttyS0 angeschlossenes graphire und ein an /dev/ttyS1 
angeschlossenes PenPartner. Auch USB wird als serielle Leitung behandelt, der Einsatz dieses Parameters ist daher zwingend. Falls Sie den USB verwenden m&ouml;chten, m&uuml;ssen Sie dies mit <REF id="_Toc465765USB" name="Option USB"> angeben.


<SECT1>
DebugLevel
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765710"  >
Diese Einstellung legt fest, wieviel Informationen der Treiber ausgibt. Der Bereich geht von 0 bis 10. 
Fehlt dieses Schl&uuml;sselwort, so wird die Stufe 0 benutzt. Stufe 0 erzeugt die minimale Ausgabe. 
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
SubSection "WacomStylus" # Stift
  DeviceName "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  ...
  DebugLevel 10          # sehr viel Diagnosemeldungen
  ...
EndSubSection
</VERB>
</TSCREEN>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"            # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type" "stylus"
  ...
  Option "DebugLevel" "10"       # sehr viel Diagnosemeldungen
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN>

<SECT1>
Serial Num (nur intuos Modelle)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765711"  >
Die intuos Modelle sind leistungsf&auml;higer als penpartner und graphire, da sie mehrere Ger&auml;te des gleichen 
Typs unterscheiden k&ouml;nnen. Es ist mit diesen Ger&auml;ten also m&ouml;glich, zwei Stifte zu verwenden, einen 
auf rot und einen auf blau konfigurierten. Es ist offensichtlich, da&szlig; die Auswertung der Ger&auml;tetypen nicht genug 
Information bietet, um beide Stifte zu unterscheiden.
Daher verf&uuml;gt jedes intuos Produkt, sei es ein Stift, eine Maus, ein Airbrush oder sonstiges, &uuml;ber eine Seriennummer.
Diese wird nun angegeben, damit XInput die Eingabeger&auml;te eindeutig zuordnen kann.
Dies sieht dann so aus:
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus" # Stift
    DeviceName "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    Serial 2609917443      # Seriennummer dieses Ger&auml;tes
    ...
  EndSubSection
  SubSection "WacomStylus" # ein anderer Stift Pen
    DeviceName "PenBlue"   # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    Serial 2609918664      # Seriennummer dieses Ger&auml;tes

    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN>
<P>
<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  ...
  Option     "Serial"    "2609917443"
  ...
EndSection
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenBlue"   # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"      "stylus"
  ...
  Option     "Serial"    "2609918664"
  ...
EndSection

</VERB>
</TSCREEN><p>

Kombinierte Eingabeger&auml;te wie Stifte oder Airbrushs verf&uuml;gen nur &uuml;ber eine Seriennummer. Der Treiber 
benutzt die Seriennummer zur Erkennung eines speziellen Ger&auml;tes und den Ger&auml;tetyp zur Unterscheidung von
Spitze und Radierer.
<P>

<SECT2>
Herausfinden der Seriennummer eines Ger&auml;tes
<LABEL id="_Toc465765712">
<P>
<ENUM>
<ITEM>
DebugLevel auf 6 setzen
<ITEM>
X-Server starten durch Eingabe von  
<EM>
	X 2&gt;t
</EM>
<ITEM>
Alle Eingabeger&auml;te der Reihe nach auf das Tablett aufsetzen und wieder abheben. Die Reihenfolge des Aufsetzens 
notieren.
<ITEM>
Den X-Server beenden (normalerweise Ctrl+Alt+Backspace)
<ITEM>
Den Befehl 
<EM>
	grep serial_num t
</EM> ausf&uuml;hren.
</ENUM>
<P>
Man erh&auml;lt eine Liste der verschiedenen Seriennummern.
<P>

<SECT2>
Seriennummern - Beispiel einer Protokollierung (XFree 3)
<LABEL id="_Toc465765713">
<P>
<TSCREEN>
<VERB>
BEGIN xf86WcmProc dev=0x8354d60 priv=0x833e3f0 type=stylus flags=9 what=1
xf86WcmProc pWcm=0x8354d60 what=ON
END xf86WcmProc Success what=1 dev=0x8354d60 priv=0x833e3f0
device_id=0x96 serial_num=2595227137 type=cursor
[cursor] abs prox=false x=0 y=0 z=0 button=false buttons=0
</VERB>
</TSCREEN>
(serial_num ist in Zeile 4 Wort 2)<P>

<SECT1>
Mode absolute, Mode relative
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765714" >
Bei einem Ger&auml;t im Modus absolute wird die Fl&auml;che des Tabletts proportional auf den Bildschirm abgebildet.
Jedesmal, wenn der Stift einen bestimmen Punkt auf dem Tablett ber&uuml;hrt, steht der Mauszeiger an der selben Position auf dem Bildschirm.
<P>

Ein Ger&auml;t im Modus relative verh&auml;lt sich wie eine normale Maus. Wird das Eingabeger&auml;t von der Oberfl&auml;che
abgehoben und an einer anderen Stelle wieder aufgesetzt, bewegt sich der Mauszeiger (idealerweise) nicht. 
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    Mode absolute
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"        # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"          "stylus"
  ...
  Option     "Mode"          "absolute"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT1>
Die Betriebsarten Extension, Core, AlwaysCore
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765715"  >

XFree kennt zwei Arten von Zeigeger&auml;ten: Eines mit den Leistungsmerkmalen einer Maus (Tasten,
Bewegung). Dieses wird zum Bedienen von Men&uuml;s und Dialogen sowie f&uuml;r andere Kontrollaufgaben eingesetzt.
Dies ist das <em>Core Device</em>.
Das andere Zeigeger&auml;t wird von Applikationen benutzt, die erweiterte Informationen wie Druck und Neigung erhalten wollen. 
<NEWLINE>
Dies ist das <em>extension device</em>.
<P>

Beginnend mit Version 3.3.3.1 bewirkt das Schl&uuml;sselwort AlwaysCore, da&szlig; beide Typen von Ereignissen gesendet werden sollen.
<P>

Wenn Alwayscore nicht angegeben wird, dann wird dieses Ger&auml;t zun&auml;chst im Modus extension verwendet, das hei&szlig;t, es ist nur innerhalb von Programmen verwendbar und nicht f&uuml;r die Bedienung von Men&uuml;s.
<P>

Wenn Alwayscore angegeben wird, dann arbeitet das Ger&auml;t als core pointer (zus&auml;tzlich zur Maus). Es sendet aber auch Informationen wie Druck und Neigung an Programme, die das Ger&auml;t im Modus extension ge&ouml;ffnet haben.
<P>
Es ist m&ouml;glich, f&uuml;r ein physikalisches Ger&auml;t zwei verschiedene logische Ger&auml;te zu konfigurieren, von denen eines
im Modus Core und eines im Modus extension ist. 
<newline>
Hierzu werden zwei identische Sektionen angelegt, die sich nur im Schl&uuml;sselwort Devicename unterscheiden.
Als n&auml;chstes erh&auml;lt nur die letze Sektion das Schl&uuml;sselwort Alwayscore.
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    AlwaysCore
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

Bei XFree 4 ist dieses keine Option in der Sektion InputDevice, sondern es wird in der Sektion Serverlayout eine der Einstellungen AlwaysCore / SendCoreEvents oder CorePointer angegeben:

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "ServerLayout"
        Identifier     "XFree86 Configured"
        Screen      0  "Screen0" 0 0
        ...
        InputDevice    "icursor"   "AlwaysCore"
EndSection</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT1>
HistorySize
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765716"  >
Hiermit l&auml;&szlig;t sich die Puffergr&ouml;&szlig;e f&uuml;r Bewegungsereignisse festlegen.<p>

<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    HistorySize 200
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"        "stylus"
  ...
  Option     "HistorySize" "200"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT1>
Suppress
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765717"  >
Diese Einstellung legt fest, wie viel das Eingabeger&auml;t bewegt worden sein mu&szlig;, damit der Treiber
den Mauszeiger bewegt. Dies kann bei der Verwendung von sehr hohen Aufl&ouml;sungen von Nutzen sein
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    Suppress 10
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"      "stylus"
  ...
  Option     "Suppress"  "10"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>


<SECT1>
TiltMode (XF3) und Tilt (XF4)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765718"  >
Diese Einstellung ist nur f&uuml;r Tabletts der intuos - Produktreihe verf&uuml;gbar.
TiltMode schaltet die &Uuml;bertragung von Informationen zur Neigung an. Fehlt dieses Schl&uuml;sselwort, so werden nur Informationen zum Druck geliefert.
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    TiltMode
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"      "stylus"
  ...
  Option     "Tilt"      "1"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT1>
MaxX, MaxY, MaxZ (ab alpha 20)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765max"  >
Max[Achse] begrenzt / &uuml;berschreibt die max[Achse]- Werte, die normalerweise vom Tablett kommen.
Mehr oder weniger Entwicklungscode.
<P>

<SECT1>
ResolutionX, ResolutionY, ResolutionZ (ab alpha 20)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765res"  >
Resolution[Achse] belegt die Resolution[Achse]- Werte, die normalerweise vom Tablett kommen, vor.
Mehr oder weniger Entwicklungscode.
<P>


<SECT1>
TopX, TopY, BottomX, BottomY 
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765719"  >
Mit diesen 4 Schl&uuml;sselw&ouml;rtern kann der aktive Bereich des Tabletts eingeschr&auml;nkt werden.
Mein intuos A4 oversize ist zum Beispiel zu gro&szlig;, um darauf zu skizzieren: Die Wege f&uuml;r den Arm sind einfach zu lang. Ich benutze diese 4 Einstellungen, um die aktive Fl&auml;che des Tabletts auf das untere linke Viertel zu begrenzen. Es ist auch m&ouml;glich, mehrere aktive Fl&auml;chen auf demselben Tablett einzurichten. Definieren Sie soviele  SubSections wie Sie ben&ouml;tigen, alle mit demselben Port Statement, jedoch mit unterschiedlichem DeviceName und unterschiedlichen Top... Statements. So erhalten Sie mehrere logische Ger&auml;te, von denen jedes seinen eigenen Bereich auf dem Tablett hat. Auch ist es denkbar, ein Ger&auml;t mit dem Mode absolute und ein weiteres mit dem Mode relative zu definieren. 
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    TopX 0
    TopY 5000
    BottomX 5000
    BottomY 10000
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"      "stylus"
  ...
  Option     "TopX"      "0"
  Option     "TopY"      "5000"
  Option     "BottomX"   "5000"
  Option     "BottomY"   "10000"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT2>
Ermitteln der maximalen X, Y Werte, der aktuellen Einstellung sowie der Aufl&ouml;sung
<P>
Wenn die oberen 4 Einstellungen verwendet werden, m&ouml;chte man oft Berechnungen zur Gr&ouml;&szlig;e und Lage des
resultierenden Rechtecks anstellen. Hierf&uuml;r werden oft die maximalen Tablettabmessungen und die Aufl&ouml;sung 
ben&ouml;tigt.

Um diese Werte zu erhalten, wird er Server gestartet:
<EM>
	X 2&gt;t
</EM>.
Beenden Sie den X-Server nun wieder (normalerweise  Ctrl+Alt+Backspace)
und f&uuml;hren Sie den folgenden Befehl aus: 
<EM>
	grep &dquot;X=&dquot; t
</EM>
. Die gesuchten Werte werden ausgegeben.
<P>

<SECT2>Ermittlung der Aufl&ouml;sung - Beispiel der Ausgabe<P>
<TSCREEN>
<VERB>
(--) Wacom IV Tablett maximum X=5103 maximum Y=3711 X 
     resolution=1000 Y resolution=1000 suppress=6
(--) Wacom Tablett top X=0 top Y=0 bottom X=5103 bottom Y=3711
(--) Wacom Tablett top X=0 top Y=0 bottom X=5103 bottom Y=3711
(--) Wacom Tablett top X=0 top Y=0 bottom X=5103 bottom Y=3711
</VERB>
</TSCREEN>
<P>


<SECT1>
KeepShape
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765720">
Dieses Schl&uuml;sselwort benutzt die Einstellungen TopX, TopY (oder, falls nicht angegeben, deren eingebaute Voreinstellungen) und justiert BottomX, BottomY so, da&szlig;

<ITEMIZE>
<ITEM>
das Verh&auml;ltnis H&ouml;he / Breite des Bildschirms gleich dem Verh&auml;ltnis H&ouml;he / Breite des Tabletts ist
<ITEM>
der aktive Bereich, beginnend mit TopX, TopY des Tabletts so gro&szlig; wie m&ouml;glich ist, unter Ber&uuml;cksichtigung 
der obigen Bedingung.
</ITEMIZE>
<P>
Ein eventuell angegebenes BottomX, BottomY wird ignoriert, da der Treiber diese Werte errechnet.
<P>
<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name, frei w&auml;hlbar
    ...
    KeepShape
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"    # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"      "stylus"
  ...
  Option     "KeepShape" "1"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>


<SECT1>
Threshold
<P>
Threshold ist seit Version alpha 16 verf&uuml;gbar und betrifft die Produkte graphire und intuos. Es wird der minimale Druck festgelegt, bei dem der Stift als aufgesetzt betrachtet wird. Bitte beachten Sie, da&szlig; der Integer-Wert als String codiert werden mu&szlig; (entgegen allen anderen Integer-Werten).<P>

<bf>Beispiel (XFree 3):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "XInput"
  SubSection "WacomStylus"   # Stift
    DeviceName "PenRed"      # Name,frei w&auml;hlbar
    ...
    Threshold "5"
    ...
  EndSubSection
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<bf>Beispiel (XFree 4):</bf>
<TSCREEN>
<VERB>
Section "InputDevice" 
  Identifier "PenRed"   # Name, frei w&auml;hlbar
  Option     "Type"     "stylus"
  ...
  Option     "Treshold" "5"
  ...
EndSection
</VERB>
</TSCREEN><p>

<SECT1>
USB (ab alpha 20)
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765USB"  >
USB spezifiziert, da&szlig; die serielle Leitung der USB Port ist. 
Dies erfordert einen Kernel 2.4 mit aktiviertem USB.
Der Alpha 20 Treiber unterst&uuml;tzt nur absolute Ger&auml;te.
Bitte lesen Sie das <HTMLURL url="http://perso.club-internet.fr/tiamat/computer/howto/Wacom_USB-Mini_HOWTO.html" name="Wacom-USB-mini-HOWTO"> von Arnauld Claden (in Englisch), wenn Sie USB verwenden m&ouml;chten.
<P>

<SECT>
&Auml;nderungen der Konfiguration in einer laufenden X-Sitzung
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765721">
<SECT1>
Gimp zur Verwendung von XInput Ger&auml;ten konfigurieren
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765722"  >
<REF id="_gimp" name="Gimp">
 unterst&uuml;tzt XInput seit Version 1.1.x.
<P>
Gimp ben&ouml;tigt die Information, welche Eingabeger&auml;te in welcher Betriebsart zu verwenden sind. Diese Einstellungen werden im Dialog 
<EM>
	File/Dialogs/Input Devices
</EM>
festgelegt. Oben in diesem Dialog finden sich zwei Auswahlfelder, beschriftet mit
<EM>
	Device
</EM>
und
<EM>
	Mode
</EM>
. W&auml;hlen Sie das zu konfigurierende Eingabeger&auml;t aus dem Auswahlfeld 
<EM>
	Device
</EM>
und w&auml;hlen Sie eine Betriebsart aus dem Auswahlfeld
<EM>
	Mode
</EM>
.
<P>
Die Betriebsarten sind:

<ITEMIZE>
<ITEM>
disabled: Gimp benutzt dieses Ger&auml;t nicht.
<ITEM>
window: Gimp benutzt dieses Ger&auml;t. Der Cursor wird von der Applikation gezeichnet. Der Cursor kann das aktive Fenster nicht verlassen. Der aktive Bereich des Tabletts wird auf das aktive Fenster abgebildet.
<ITEM>
screen: Gimp benutzt dieses Ger&auml;t. Der Cursor wird vom X-Server gezeichnet. Der Cursor kann &uuml;ber den ganzen Bildschirm bewegt werden. Der aktive Bereich des Tabletts wird auf den Bildschirm abgebildet.
</ITEMIZE>

<P>
Wenn beim Bewegen eines Ger&auml;tes zwei Mauszeiger sichtbar sind, so gibt es zwei M&ouml;glichkeiten:
<ITEMIZE>
<ITEM>
Benutzen Sie den Modus Screen. Eventuell verlieren Sie dadurch alle Gimp-eigenen Cursor. Wenn dies auftritt, 
dann werden alle Cursor durch den Stift-Cursor ersetzt.
<ITEM>
Konfigurieren Sie zwei verschiedene logische Ger&auml;te in der XF86Config, eines 
<EM>
	AlwaysCore
</EM>
und eines nicht. Konfigurieren Sie letzteres Ger&auml;t in Gimp auf den Modus Window. Falls  Sie f&uuml;r dieses Ger&auml;t
eines der Schl&uuml;sselw&ouml;rter 
<EM>
	TopX, TopY, BottomX, BottomY
</EM>
in der XF86Config verwendet haben, so verwenden Sie unbedingt die selben Einstellungen f&uuml;r beide logische
Ger&auml;te. Wird dies unterlassen, so werden Sie dadurch verwirrt, da&szlig; X den Zeiger eines Ger&auml;tes anzeigt, 
obwohl gerade ein anderes aktiv ist. Das macht sich bemerkbar in einem Mauszeiger,  der sich sehr weit weg 
von dem Punkt befindet, an dem Gimp zeichnet.
</ITEMIZE>

<P>
Unter den zwei Auswahlfeldern befindet sich ein Registerdialog mit den zwei Registern 
<EM>
	Axes
</EM>
und
<EM>
	Keys
</EM>
.
<EM>
	Axes
</EM>
ordnet einer Achse eine Funktion zu, meistens ist es nicht n&ouml;tig, hier etwas zu ver&auml;ndern.
Stellt man sich jedoch einen Touch-Screen vor, der um 90 Grad verdreht in einen Tisch eingelassen ist,
so m&ouml;chte man hier vielleicht die X- und Y- Achse vertauschen.
<P>
<LABEL id="_macrokeys">
Manche Tabletts verf&uuml;gen &uuml;ber Makrotasten im oberen Bereich, denen oft benutzte Funktionen zugewiesen 
werden k&ouml;nnen. Das Register
<EM>
	Keys
</EM>
erlaubt es, einer Makro Taste ein Zeichen zuzuweisen.
Zum Beispiel k&ouml;nnten Sie die Kombination Ctrl+Shift+R auf eine Makro Taste legen.
Wenn diese Taste bet&auml;tigt wird, dann werden die Lineale Ein/Aus-geschaltet.
 <newline>
Der aktuelle Wacom Treiber unterst&uuml;tzt nur die Makrotasten der Ultrapad Modelle,
der Makrobereich der intuos Serie kann zur Zeit noch nicht genutzt werden.

<P>
Nun sollen die Eingabeger&auml;te benutzt werden. &Ouml;ffnen Sie den Dialog
<EM>
	File/Dialogs/Device Status
</EM>
. &Ouml;ffnen Sie ein Bild.
<P>
Jedes Ger&auml;t wird in Gimp unabh&auml;ngig voneinander eingestellt.
<P>
Wenn Sie mit Eingabeger&auml;ten zeichnen, k&ouml;nnen Sie im Device Status Dialog verfolgen, das
jeder Ger&auml;tewechsel erkannt wird.
Wenn mit einem Ger&auml;t ein Werkzeug, Pinsel oder Muster gew&auml;hlt wird, so ist diese Zuweisung an das aktuelle
Eingabeger&auml;t gebunden. Auch hier reflektiert der Device-Status Dialog wieder die aktuellen Einstellungen.
Diese Einstellungen k&ouml;nnen mit der Taste Save gesichert werden, so da&szlig; dieser Zustand vor der n&auml;chsten 
Sitzung wieder hergestellt wird.
<P>

<SECT1>
Das Switch Device
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765723"  >
Dies ist ein spezielles Ger&auml;t, das immer vorhanden ist.
Es erzeugt jedesmal, wenn ein neues Ger&auml;t die Funktion des Core Pointers &uuml;bernimmt, ein Ereignis.
Es verf&uuml;gt &uuml;ber eine Pseudo - &dquot;Achse&dquot;, &uuml;ber deren Wert ermittelt werden kann, welches 
Ger&auml;t gerade der Core-Pointer ist. Ich wei&szlig; nicht, was ein Benutzer damit anfangen kann. Dieses Ger&auml;t 
wird vorwiegend intern genutzt.

<SECT1>
Tasten
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765724"  >
Die Tasten eines Ger&auml;tes sind so verschieden wie die Eingabeger&auml;te selbst: 
<NEWLINE>
Ein Stift hat mindestens eine Spitze, aber er kann eine oder zwei Seitentasten und einen Radierer aufweisen. Eine Maus kann bis zu 32 Tasten haben (meistens jedoch nur 3). Die Tasten sind von 1 beginnend 
durchnumeriert. Mit den n&auml;chsten beiden Hilfsprogrammen kann die Zuordnung einer Taste zu
einer bestimmten Nummer ge&auml;ndert werden.

<SECT1>
Tastenzuweisung mit xmodmap f&uuml;r Ger&auml;te im Core Modus
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765725"  >
xmodmap kann nur den Core Pointer ver&auml;ndern. Da es immer nur einen Core Pointer gibt,  unterscheidet es nicht 
zwischen den physikalischen Ger&auml;ten, die einmal zum Core Pointer werden k&ouml;nnten.

Vergessen wir f&uuml;r einen Moment XInput und stellen wir uns einen Linksh&auml;nder vor, der die linke und die rechte 
Maustaste vertauschen m&ouml;chte.
Die aktuelle Zuordnung l&auml;sst sich mit
<EM> 
	xmodmap -pp
</EM>
abfragen. Man erh&auml;lt folgende Tabelle:
<TSCREEN>
<VERB>
Physical        Button
Button          Code
1              1      # ( Left   Button )
2              2      # ( Right  Button )
3              3      # ( Middle Button )
</VERB>
</TSCREEN>

<P>
Um die Tasten zu vertauschen, geben Sie
<EM>
	xmodmap -e &dquot;pointer = 2 1 3&dquot;
</EM>
ein, und um den Ausgangszustand wieder herzustellen,
<EM>
	xmodmap -e &dquot;pointer = default&dquot;
</EM>
. Das sollte mit jedem Ger&auml;t funktionieren, welches mindestens zwei Tasten hat.
Beachten Sie, da&szlig; der Ausdruck
<EM>
	&dquot;pointer = x x x&dquot;
</EM>
 quotiert werden mu&szlig;, damit die Shell ihn nicht ver&auml;ndert.

<SECT1>
Tastenzuweisung mit xinput  f&uuml;r Ger&auml;te im Extension Modus
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765726"  >

Nun zur&uuml;ck zu XInput. Wenn Sie Gimp benutzen, m&ouml;chten sie die Ger&auml;te vielleicht unabh&auml;ngig voneinander konfigurieren, z. B. weil Sie zwar mit der Maus zufrieden sind, aber die Tastenbelegung des Stiftes &auml;ndern m&ouml;chten. 
Frederic Lepied hat hierf&uuml;r das Hilfsprogramm 
<REF id="_XInput" name="xinput">
 geschrieben.
<P>
Um die Seitentasten zu vertauschen, w&uuml;rde man 
<EM>
	xinput list
</EM>
ausf&uuml;hren, um eine Liste der aktuellen Zuordnung zu erhalten, und dann die &Auml;nderungen mit 
<EM>
	xinput set-button-map Pen1 1 3 2
</EM>
 vornehmen, wobei 
<EM>
	Pen1
</EM>
das zu ver&auml;ndernde Ger&auml;t ist.
<P>
Ab XFree Version 3.3.2 funktioniert das auch f&uuml;r Ger&auml;te, die
<EM>
	AlwaysCore
</EM>
konfiguriert sind.

<SECT1>
xsetmode - Umschalten zwischen den Modi absolute / relative
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765727">

<P>
Mit xsetmode kann ein Ger&auml;t zwischen den Betriebsarten absolute und relative umgeschaltet werden.
<P>
<bf>Beispiel:</bf><newline>
<EM>
	xsetmode GraphireMouse ABSOLUTE
</EM>
.


<SECT1>
xsetpointer - Festlegen des Core-Pointers
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765728"  >
Wenn Sie keines der Ger&auml;te in der XF86Config 
<EM>
	AlwaysCore
</EM>
konfiguriert haben und trotzdem eines dieser Ger&auml;te f&uuml;r Kontrollfunktionen einsetzen m&ouml;chten, dann
m&uuml;ssen Sie xsetpointer benutzen.

<P>
F&uuml;hren Sie 
<EM>
	xsetpointer Devicename
</EM>
aus. Der alte Core-Pointer (meistens die Maus) ist nun inaktiv, und das Ger&auml;t Ihrer Wahl ist aktiv. Zum Beispiel 
l&auml;&szlig;t sich so die graphire- Maus zum Core Pointer machen.
<P>
<EM>
	xsetpointer -l
</EM>
listet alle Ger&auml;te und ihre aktuellen Einstellungen auf.
 
<SECT1>
Makrotasten
<P>
<LABEL id="_Toc465765729"  >
Einige Ger&auml;te verf&uuml;gen &uuml;ber einen Bereich mit Makrotasten im oberen Bereich des Tabletts, denen 
ein Scancode der Tastatur oder eine Zeichenkette zugewiesen werden kann. 
Das funktioniert nur f&uuml;r Ger&auml;te im extension Modus und wird daher von der Applikation erledigt, mit der Sie die 
Makrotasten nutzen m&ouml;chten. 
<p>
<EM>xinput -l</EM> gibt Aufschlu&szlig; &uuml;ber die Anzahl der Makrotasten und weitere Parameter wie den ersten
m&ouml;glichen Scancode.
<p>
 
<SECT1>
Hilfsprogramme zur Auswahl aus mehreren Tabletts und zum An/Abschalten der Tablettunterst&uuml;tzung
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765730"  >

I besitze selbst 3 Tabletts der Firma Wacom und benutze sie auf meinem Notebook. Immer wenn kein
Tablett an meinem Notebook angeschlossen ist und ich X starte, mu&szlig; ich ein langes Timeout abwarten.
Wenn xdm benutzt wird, verl&auml;ngert sich dies noch um ein vielfaches.
<P>
Ich habe zwei kleine Applikationen geschrieben, die hier Abhilfe schaffen sollen:

<ITEMIZE>
<ITEM>
Das Shell Skript 
<BF>
	sx
</BF>
f&uuml;r Benutzer von startx.
sx benutzt das dialog Program, um ein Men&uuml; darzustellen, aus dem der Benutzer folgendes w&auml;hlen kann:
<ITEMIZE>
<ITEM>
Eine von bis zu 10 XFree Konfigurationen (Tablett, Joystick, ...)
<ITEM>
f&uuml;r Notebooks, den Bildschirm (Intern oder Extern)
<ITEM>
welcher Window-Manager zu benutzen ist
</ITEMIZE>
<P>


<ITEM>
Das kleine gtk-Programm 
<BF>
	xinput-chooser
</BF>
f&uuml;r diejenigen, die xdm benutzten.
xinput-chooser pr&auml;sentiert dem Benutzer jedesmal wenn der Anmeldebildschirm gezeigt wird, ein Men&uuml;.
Hier kann dann eine aus bis zu 10 verschiedenen Konfigurationen gew&auml;hlt werden.
</ITEMIZE>

<P>
Die Idee hierzu ist, eine XF86Config in mehrere Teile zu trennen: Eine Datei XF86Config.bare, welche die
Information, die f&uuml;r alle Konfigurationen gleich ist enth&auml;lt, und verschiedene Schnipsel, von denen jeder 
die Information einer speziellen Konfiguration beinhaltet.
 P>
Die beiden Programme setzen dann die Einzelteile wieder zu einer lauff&auml;higen XF86Config zusammen.
<P>
Das Paket kann heruntergeladen werden unter
<HTMLURL url="http://www.runkel-it.de/download" name="http://www.runkel-it.de/download">
, es hei&szlig;t xinput_chooser_sr.

<SECT>
XFree FAQ - Probleme und Fragen
<P>

<SECT1>
Gnome und Gimp erkennen weder Druck noch Neigung, Gimps Input Device Dialog zeigt 
&dquot;No Input Devices&dquot;
<P>
Scheinbar wurde Ihr gtk nicht mit XInput-Unterst&uuml;tzung compiliert.
Bitte verwenden Sie <em>./configure --with-xinput=xfree</em> zum Erstellen des Makefiles. Bauen Sie dann 
das gtk mit <em>make && make install</em> neu auf. Kompilieren Sie nun Gimp oder Gnome neu, so da&szlig; es das modifizierte gtk verwendet.

<SECT1>
Wird das Scrollrad der Maus (cursor) unterst&uuml;tzt ? 
<P>
Ja, es generiert button 4 und button 5 Ereignisse.

<SECT1>
Wie finde ich die Seriennummer meiner intuos Werkzeuge ?
<P>
Lesen Sie den Abschnitt &uuml;ber <REF id="_Toc465765712" name="Serial_Num">

<SECT1>
Wie &auml;ndere ich das Ereignis f&uuml;r die Tasten meiner Werkzeuge ?
<P>
Lesen Sie den Abschnitt &uuml;ber <REF id="_Toc465765724" name="Tasten">.

<SECT1>
Wie kan ich den intuos/artpad/ultrapad  Macro Bereich nutzen ?
<P>
Beim intuos kann der Bereich nicht genutzt werden.<newline>
Nur Artpad / Ultrapad Macro Streifen funktionieren.
Lesen Sie den Abschnitt &uuml;ber <REF id="_macrokeys" name="Gimp Tasten">.

<SECT1>
Ist es m&ouml;glich, mehrere aktive Bereiche auf demselben Tablet zu haben ?
<P>
Ja, lesen Sie den Abschnit &uuml;ber die <REF id="_Toc465765719" name="Top... Statements">

<SECT1>
Kann ich mehr als ein Tablet gleichzeitig nutzen ?
<P>
Ja, lesen Sie den Abschnit &uuml;ber das <REF id="_Toc465765709" name="Port Statement">

<SECT1>
Der Wacom Treiber belastet die CPU stark. Abhilfe ?
<P>
Ich habe geh&ouml;rt, da&szlig; hdparm -u1 /dev/hdx (x mit Laufwerksbuchstaben ersetzen) helfen kann. 

<SECT>
Gpm FAQ - Probleme und Fragen
<P>

<SECT1>
Bei NCurses Programmen funktioniert nur cut and paste, seit ich einen neuen gpm verwende
<P>
M&ouml;glicherweise betreiben Sie einen neuen gpm mit einer alten gpm library.
Oder Sie verwenden einen alten client, der den Socket gpmctl in /var/run statt in /dev sucht. 
Im letzten Fall haben Sie zwei M&ouml;glichkeiten: Entweder Sie besorgen sich neue Clients
und compilieren diese neu oder Sie &auml;ndern gpm.h so, da&szlig; /var/run anstelle von /dev
vwerwendet wird. Kompilieren Sie dann gpm und libgpm neu.<P>

<SECT>
Weitere Information / benutzte Dokumente
<P>
 
<LABEL id="_Toc465765731">

<P>
gpm:
<NEWLINE>
gpm man page, gpm FAQ, source code file mice.c
<P>
XInput:
<NEWLINE>
XInput HOWTO von Owen Taylor
<P>
XFree und Wacom:
<NEWLINE>
XF86Config man page
<P>
Frederic Lepied's site
<P>
<HTMLURL url="http://perso.club-internet.fr/tiamat/computer/howto/Wacom_USB-Mini_HOWTO.html" name="Wacom-USB-mini-HOWTO"> von Arnauld Claden
<p>viele, viele Emails...
</ARTICLE>
